Veröffentlichung der Studie „Kreativwirtschaft im Ländlichen Raum – Kommunikationskonzept und Förderansätze“

Die Branchen der Kultur- und Kreativwirtschaft (KKW) stellen im Ländlichen Raum Baden-Württembergs einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar. Bereits in der ersten Studie „Kreativwirtschaft im Ländlichen Raum: Situationsanalyse und Entwicklungsperspektiven“ wurde festgestellt, dass die heterogenen Strukturen der KKW es den Akteuren und den Verantwortlichen in Politik bzw. Verwaltung erschweren, deren Strukturen und Prozesse zu verstehen und hieraus förderpolitische Folgerungen abzuleiten. An diese Problematik knüpft das Forschungsprojekt „Kreativwirtschaft im Ländlichen Raum – Kommunikationskonzept und Förderansätze“ an. Die Studie wurde vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) gefördert und im Dezember 2018 vom Forschungsleuchtturm „Creative Industries and Media Society“ (CREAM) an der Hochschule der Medien in Stuttgart veröffentlicht.

Neben der Prüfung individueller Fördermodelle werden auch entscheidende Impulse zur erweiterten Unterstützung von Kreativschaffenden in ländlichen Regionen durch Coworking Spaces und Kreativzentren gesetzt. Im Mittelpunkt der Studie stehen zahlreiche Vorteile und Verbesserungen des Arbeitslebens der Kreativakteure durch die Nutzung des Coworking-Arbeitsmodells – gerade in ländlichen Regionen. Die Erkenntnisse des Forschungsprojekts sollen nicht nur den unmittelbaren Akteuren und Förderern der Kreativwirtschaft im ländlichen Raum dienen, sondern sind über alle Branchen- und Raumgrenzen hinweg von hoher Relevanz.

Die komplette Fassung der Studie können Sie hier herunterladen.