Archive for the ‘Allgemeines’ Category

MA-Forschungsprojekt zur Koopeartionsarbeit in Coworking Spaces

Posted on: Januar 25th, 2017 by Viktoria Pepler

Im Rahmen ihrer Abschlussarbeit am Institut für Kreativwirtschaft untersucht die Master-Studentin Viktoria Pepler die Kooperationsarbeit mit ihren differierenden Arbeitsformen zwischen Kreativakteuren in Coworking Spaces und Kreativzentren.

Im Mittelpunkt der Studie stehen die subjektiven Ansichten, Bedürfnisse und Herausforderungen der Kreativschaffenden. Mit Hilfe von Erlebnisinterviews und einer nachträglichen Online-Befragung sollen Faktoren herauskristallisiert werden, die zum positiven oder negativen Empfinden während der kooperativen Arbeit beitragen. Über die Betreiber der Zentren und Spaces sowie über Social Media Kanäle werden Kreativakteure bundesweit zur Teilnahme an den Interviews aufgerufen.

Im Anschluss werden die Ergebnisauswertungen samt konkreter Handlungsempfehlungen für eine erfolgsversprechende Zusammenarbeit den teilnehmenden Coworking Spaces, Zentren und Kreativakteuren zur Verfügung gestellt. Den Projektabschluss macht ein zusammenfassender Forschungsbericht, sowie Publikationen und Präsentationen zu den Ergebnissen der Studie.

Ein Info-Paper zur geplanten Studie können Sie hier als PDF herunterladen.

Zum Aufruf der Erlebnisinterview-Teilnehmer gelangen Sie über folgenden Link:

http://prezi.com/-dlogolmmr87/?utm_campaign=share&utm_medium=copy&rc=ex0share

Bei Fragen zur Studie können Sie sich gerne per E-Mail bei Viktoria Pepler (vp021@hdm-stuttgart.de) oder Prof. Dr. Martin Engstler melden.

Trendbarometer Kreativwirtschaft 2015

Posted on: Dezember 17th, 2015 by Lutz Mörgenthaler

TB_Cover_2015Im Dezember 2015 wurde die vierte Ausgabe des „Trendbarometer Kreativwirtschaft“ der Hochschule der Medien Stuttgart (Institut für Kreativwirtschaft) fertiggestellt. Die Studie 2015 wurde im Auftrag des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg (MFW) durchgeführt und fasst aktuelle Einschätzungen der Kreativunternehmen zusammen.

Der Schwerpunkt „Reale und virtuelle Räume der Kooperation von Kreativschaffenden“ der aktuellen Ausgabe vertieft das Thema Kooperationen aus den vorangegangenen Ausgaben der Studie. Das Trendbarometer Kreativwirtschaft 2015 geht dabei der Frage nach, welchen konkreten Nutzen Kooperationen haben und wie sie erfolgreich umgesetzt und gestaltet werden können. Dabei wird auch geklärt wo und wie häufig die räumliche und virtuelle Zusammenarbeit stattfindet, inwieweit Kreativzentren bereits etabliert sind und welchen Einfluss  informationstechnische Plattformen bei der Kooperationsarbeit haben.

 Das Summary zur aktuellen Ausgabe können Sie hier als PDF herunterladen.

Die komplette Fassung der Studie steht hier zum Download bereit.

Bei Fragen zur Studie können Sie sich gerne per E-Mail bei Prof. Dr. Martin Engstler oder Lutz Mörgenthaler melden

Lutz Mörgenthaler verstärkt Institut für Kreativwirtschaft

Posted on: März 11th, 2013 by Heinrich

Lutz Mörgenthaler

Seit dem 1. März hat das Institut für Kreativwirtschaft einen neuen akademischen Mitarbeiter. Lutz Mörgenthaler hat sein Bachelorstudium Mediapublishing an die Hochschule der Medien absolviert und kehrt nun als Mitarbeiter für ein Forschungsprojekt zur Entwicklung und Förderung der Kreativwirtschaft im Ländlichen Raum an die Hochschule zurück.

Herzlich Willkommen!

 

KSF-Symposium in der MFG Meetingarea

Posted on: Januar 15th, 2013 by Heinrich

Wissenschaftler aus dem Karl-Steinbuch-Forschungsprogramm (KSF) stellen am 05. Februar ab 15 Uhr in der MFG Baden-Württemberg aktuelle Forschungsergebnisse aus ihren Arbeiten vor. Im Mittelpunkt stehen zukunftsweisende Themen und innovative Ideen rund um Informationstechnologie und Kreativwirtschaft.

Das KSF-Symposium bietet Wissenschaftlern von Universitäten und Hochschulen, Wirtschaftsvertretern mit Interesse an F&E-Themen sowie Nachwuchstalenten aus Studium und Forschung das passende Ambiente, um neue Einblicke zu bekommen und mit Experten unterschiedlicher Disziplinen über die neuesten Trends zu diskutieren.

Eine kostenlose Anmeldung ist noch bis zum 29. Januar möglich unter http://innovation.mfg.de/akademie/ksf

Nach einer Keynote von Prof. Dr. Dr. hc mult. Paul J. Kühn (Universität Stuttgart) stehen folgende Punkte auf dem Programm:

Panel 1: IT-Infrastruktur – Usability und Sicherheit

  • Prof. Dr. Thomas Specht und Jens Kohler (Hochschule Mannheim): SeDiCo – A Secure and Distributed Cloud Datastore
  • Prof. Dr. Jens Nimis (Hochschule Karlsruhe): LEADS – ein Leitfaden zur erfolgreichen Auswahl innovativer Datenbanksysteme
  • Philipp Küller (Hochschule Heilbronn): KonfIT SSC – Entwicklung einer Konfigurationsumgebung für IT-Service-Supply-Chains kleiner Unternehmen in der Kreativwirtschaft

Panel 2: Integration und Kommunikation: IT als Medium

  • Prof. Dr. Martin Engstler und Prof. Holger Nohr (HdM Stuttgart): KuMo – Webtool für das Kundenmonitoring in der Kreativwirtschaft
  • Prof. Dr. Stefan Selke (Hochschule Furtwangen/Universität Wien): Das soziale Medium Lifelogging: eine Bewertung
  • Prof. Dr. Birgit Schenk (Hochschule Ludwigsburg): Web 2.0-basierte Beratung im Bürgerservice

Abschlussdiskussion: Angewandte Forschung – Impulsgeber für die Wettbewerbsfähigkeit Baden-Württembergs. Teilnehmer: Prof. Dr. Dieter Hertweck (Hochschule Heilbronn), Jochen Laun (Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst), Mario Lombardo (Tocario GmbH), Dr. Jürgen Jähnert (MFG Innovationsagentur für IT und Medien)

Im Anschluss möchten wir Sie gerne zu einem Stehempfang mit Imbiss einladen.
Das Karl-Steinbuch-Forschungsprogramm wird von der MFG Stiftung Baden-Württemberg getragen.

Radio der Zukunft

Posted on: September 6th, 2011 by Heinrich

Der Hörfunk ist hinsichtlich Kundenakzeptanz und Marktdurchdringung das Schlusslicht der Digitalisierung in Deutschland. Obwohl bereits vor 20 Jahren im Rahmen von DAB initiiert, zählt es nach Buch, Zeitung und TV zu den letzten der klassischen Medien, das sich umfangreichen Innovationsprozessen im Sinne der Digitalisierung unterziehen muss.

Im Fokus der ersten Einführung des digitalen Hörfunkstandards DAB stand die Radioübertragung in CD Qualität. Das Argument des gesteigerten Hörgenuss hat bei den Kunden jedoch wenig gezogen, DAB konnte bis dato nur etwa 500.000 Haushalte/Empfänger für sich gewinnen. Das analoge UKW-Netz blieb der de-facto Standard für die Hörfunkübertragung.

Heute, rund 20 Jahre später, sind die Anforderungen an die Bedürfnisbefriedigung moderner Nutzungsprofile deutlich gestiegen. Mobile wie auch stationäre Information und Unterhaltung sind geprägt durch das Web 2.0, Digital-TV, unzählige Endgeräte und vielfältige Zugangspunkte. Zudem sind Funktionen für Interaktion, Personalisierung und Sozialisierung von wachsender Bedeutung.

Mit Inbetriebnahme des DAB+ Standards zum 1. August 2011, ist ein erneuter Anlauf zur flächendeckenden, digitalen Erneuerung des Radios in Deutschland gestartet. Laut Branche bedarf es für die Etablierung von DAB+ in Deutschland etwa 15 Mio. Nutzer. Hinter dem Vorhaben stehen vor allem die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten. Die Süddeutsche Zeitung betitelt die Einführung des zwar digitalen aber klassisch, rein auf Empfang beschränkten, DAB+ als „Beleidigung der technischen Intelligenz“. Sie spricht, unter Berufung auf Branchenkreise, sowie aus Kundensicht, dem Standard DAB+ damit die Zukunftsfähigkeit ab und verweist auf die Potenziale mobiler Internettechnologien.

Folgerichtig konkurriert DAB+ mit weiteren Kundenoptionen für digitalen Hörfunk im deutschen und europäischen Markt. Dazu zählen vor allem Mobilfunkstandards wie UMTS (3G) und LTE (4G) sowie mobile, internetfähige Endgeräte wie Smart­phones und Tablets. Sie ermöglichen bereits heute einen weitestgehend flächendeckenden digitalen Empfang. Dabei bieten sie Nutzern Radio via Streaming, Einzelabruf von Sendungen und Podcasts wie auch sonst Zugriff auf das Internet. Gleiche Funktionen stehen den Kunden auch per flächendeckenden W-LAN Angeboten zur Verfügung. Die internetbasierten Übertragungstechnologien unterliegen jedoch noch deutlichen Kapazitätsgrenzen in der Versorgung hunderttausender, mobiler, gleichzeitiger Nutzer.