Wissen Sie von welchem Verlag Ihr Buch ist?

Diese Fragen stellten wir uns Ende des letzten Jahres. Entstanden ist daraus eine kurze Studie zum Thema „Bekanntheit von Verlagsmarken“, die ab sofort zur Verfügung steht.

Verlage orientieren sich in ihrer Marketing-Strategie immer mehr am Endkunden. Werbung mit der eigenen Marke konzentriert sich immer mehr auf den Leser. Dies eröffnet die Frage, ob auch beim Endkunden Verlagsmarken bekannt und von Bedeutung sind. Die Online-Befragung verlief über drei Monate und erreichte 964 Personen, wobei 816 Teilnehmer/innen die Umfrage beendet haben. Dies entspricht einer vergleichsweise hohen Beendigungsquote von 85 Prozent.

Die Studienergebnisse zeigen, dass über 90 Prozent der befragten „Leser“ sind und sich an das zuletzt gelesene Buch erinnern können. Kritischer sieht es hier bei der Frage nach dem zugehörigen Verlag aus, denn nur knapp jeder dritte Studienteilnehmer kann sich an den Verlag des zuletzt gelesenen Buchs erinnern. Ein Ergebnis, das die Verlagsbranche in ihrer Markenpolitik kritisch stimmen sollte. Gerade bei der Ansprache der zukünftig kaufkräftigen Zielgruppe der 17- bis 29-Jährigen müssen neue Markenstrategien und Markenbindungsmaßnahmen entwickelt werden.

Die Vollständige Studie können Sie online lesen oder als e-Book bestellen.

 

Lutz Mörgenthaler verstärkt Institut für Kreativwirtschaft

Lutz Mörgenthaler

Seit dem 1. März hat das Institut für Kreativwirtschaft einen neuen akademischen Mitarbeiter. Lutz Mörgenthaler hat sein Bachelorstudium Mediapublishing an die Hochschule der Medien absolviert und kehrt nun als Mitarbeiter für ein Forschungsprojekt zur Entwicklung und Förderung der Kreativwirtschaft im Ländlichen Raum an die Hochschule zurück.

Herzlich Willkommen!

 

 

Wer wird Kreativpilot? …und erhöht seine unternehmerische Navigationsfähigkeit

Initiative der Bundesregierung sucht die Kultur- und Kreativpiloten Deutschland 2013 bis 31. März in Baden-Württemberg.Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler und Kulturstaatsminister Bernd Neumann haben heute den Titel zum vierten Mal ausgelobt. Sie fördern Kulturmacher und kreative Unternehmer, die sich mit innovativen Geschäftsideen hervorheben.

Wer die Jury überzeugen kann, gewinnt mehr als einen offiziellen Preis. Experten des Bremer u-institut begleiten die Gewinner ein Jahr lang. Im Fokus: der persönliche Austausch und die unternehmerische Entwicklung in Screenings und Workshops – und natürlich die Geschäftsideen der Kultur- und Kreativpiloten. Kooperationspartner ist das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes. Zu den Titelträgern 2010/2011 zählten bereits der Online-Radiosender detektor.fm (Deutscher Radiopreis 2012), Sebastian Fleiter von The Electric Hotel (Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2012) und die Kita-Konstrukteurinnen von baukind (Gewinnerinnen des Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg 2012).

Was sagen die Teilnehmer?
„Dass wir in das Kultur- und Kreativpiloten-Netzwerk gerutscht sind, hat bei uns zu einem extremen Bewusstseinswandel geführt“, sagt Lutz Woellert. Er hat mit Marcel Maas die Auszeichnung im Jahr 2010 erhalten. Ihre Idee: Sie entwickeln Spiele zur Veränderung überkommener Strukturen und Denkmuster – für Unternehmen, Personen und Kommunen. Woellert: „Es war diese Kombination: Seid radikaler in Eurer Kreativität! Aber immer gekoppelt mit der Frage: Wie können wir damit unser Geld verdienen? Das hat uns vorher in den Beratungen noch keiner gesagt. Das Gute an dem Wettbewerb ist, dass die Betreuung ein Jahr lang läuft, was wichtig ist, weil so ein Umdenken eine gewisse Zeit braucht.“

Bianca Poppke, Ansprechpartnerin für Baden-Württemberg im Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes: „Zur Bewerbung sind Freiberufler, Einzelselbständige und Unternehmen aufgerufen, die mit ihrer kreativen Geschäftsidee durchstarten wollen – egal, ob es sich dabei um eine erste Idee oder um eine laufende Tätigkeit handelt.“ Bewerbungen sind bis zum 31. März 2013 über die Homepage der Kulturund Kreativpiloten möglich. Für die Teilnahme reichen eine Ideenbeschreibung, eine Darlegung der Motivation – Kultur- und Kreativpilot zu werden – und ein Lebenslauf; wer möchte, kann zusätzlich einen kurzen Handy-Clip mitsenden. Eine Jury aus Kreativwirtschaftsexperten und Unternehmern wählt die 32 Titelträger aus. Hierfür finden Gespräche mit den Bewerbern von Ende April bis Anfang Mai statt. Details und Termine werden auf www.kultur-kreativpiloten.de bekannt gegeben.

Wer steht dahinter?
Organisatoren des Programms Kultur- und Kreativpiloten Deutschland sind das u-institut für unternehmerisches Denken und Handeln (Institut an der Hochschule Bremen) und das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes (RKW Kompetenzzentrum). Förderer ist die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung, ein Projekt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Weitere Informationen:
www.kultur-kreativpiloten.de
www.u-institut.de
www.kultur-kreativ-wirtschaft.de

Regionaler Ansprechpartner:
Bianca Poppke, Regionalbüro Baden-Württemberg Kompetenzzentrum Kultur und Kreativwirtschaft des Bundes, Tel. 0151. 26 46 72 90, E-Mail: poppke@rkw-kreativ.de

 

Kundendialog im Internet: Kreativbranche lernt von der Netzgemeinde

Auf der Webseite der MFG Innovationsagentur für IT und Medien wurde ein Bericht inkl. Interview mit Prof. Dr. Martin Engstler über unser aktuelles KuMo-Projekt und den weiter wachsenden Kundendialog im Internet veröffentlicht. Hier gelangen Sie direkt zu dem Artikel.

 

KSF-Symposium in der MFG Meetingarea

Wissenschaftler aus dem Karl-Steinbuch-Forschungsprogramm (KSF) stellen am 05. Februar ab 15 Uhr in der MFG Baden-Württemberg aktuelle Forschungsergebnisse aus ihren Arbeiten vor. Im Mittelpunkt stehen zukunftsweisende Themen und innovative Ideen rund um Informationstechnologie und Kreativwirtschaft.

Das KSF-Symposium bietet Wissenschaftlern von Universitäten und Hochschulen, Wirtschaftsvertretern mit Interesse an F&E-Themen sowie Nachwuchstalenten aus Studium und Forschung das passende Ambiente, um neue Einblicke zu bekommen und mit Experten unterschiedlicher Disziplinen über die neuesten Trends zu diskutieren.

Eine kostenlose Anmeldung ist noch bis zum 29. Januar möglich unter http://innovation.mfg.de/akademie/ksf

Nach einer Keynote von Prof. Dr. Dr. hc mult. Paul J. Kühn (Universität Stuttgart) stehen folgende Punkte auf dem Programm:

Panel 1: IT-Infrastruktur – Usability und Sicherheit

  • Prof. Dr. Thomas Specht und Jens Kohler (Hochschule Mannheim): SeDiCo – A Secure and Distributed Cloud Datastore
  • Prof. Dr. Jens Nimis (Hochschule Karlsruhe): LEADS – ein Leitfaden zur erfolgreichen Auswahl innovativer Datenbanksysteme
  • Philipp Küller (Hochschule Heilbronn): KonfIT SSC – Entwicklung einer Konfigurationsumgebung für IT-Service-Supply-Chains kleiner Unternehmen in der Kreativwirtschaft

Panel 2: Integration und Kommunikation: IT als Medium

  • Prof. Dr. Martin Engstler und Prof. Holger Nohr (HdM Stuttgart): KuMo – Webtool für das Kundenmonitoring in der Kreativwirtschaft
  • Prof. Dr. Stefan Selke (Hochschule Furtwangen/Universität Wien): Das soziale Medium Lifelogging: eine Bewertung
  • Prof. Dr. Birgit Schenk (Hochschule Ludwigsburg): Web 2.0-basierte Beratung im Bürgerservice

Abschlussdiskussion: Angewandte Forschung – Impulsgeber für die Wettbewerbsfähigkeit Baden-Württembergs. Teilnehmer: Prof. Dr. Dieter Hertweck (Hochschule Heilbronn), Jochen Laun (Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst), Mario Lombardo (Tocario GmbH), Dr. Jürgen Jähnert (MFG Innovationsagentur für IT und Medien)

Im Anschluss möchten wir Sie gerne zu einem Stehempfang mit Imbiss einladen.
Das Karl-Steinbuch-Forschungsprogramm wird von der MFG Stiftung Baden-Württemberg getragen.