Studenten entwickeln Trendbarometer

Seit Beginn des laufenden Wintersemesters 2011/2012 plant eine Projektgruppe aus Studenten zusammen mit Prof. Dr. Engstler, Prof. Nohr und Herr Lämmerhirt, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kreativwirtschaft, die Durchführung für eine landesweite Firmenumfrage in Baden-Württemberg. Diese soll Aufschluss darüber geben, wie die Unternehmen der Kreativwirtschaft die Entwicklungstrends im Jahr 2012 einschätzen und welche Entwicklungen erwartet werden. Schwerpunkte liegen dabei hauptsächlich im Bereich Kundenintegration und Kooperation mit anderen Firmen.

Im November konnten sich angeschriebene Firmen an der Umfrage beteiligen. Im Vorfeld der Befragung wurde zunächst nach Unternehmen, die der Kreativlandschaf zugeordnet werden, recherchiert. Hierzu traf sich eine Gruppe von Studenten der Hochschule am Samstag, 12.11.2011, für eine Adressrecherche. Ende Januar 2012 sollen die Ergebnisse der Befragung in Form eines Trendbarometers veröffentlicht werden.
Auftraggeber des Projekts ist die  Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg (MfG). Das Forschungsprojekt wird vom Europäischen Strukturfonds für regionale Förderung finanziert. Wir haben die Studenten des Projekts dazu befragt:

Was ist das Besondere an diesem Projekt?
Es ist ein reales Projekt. Das Ergebnis wird man außerhalb der Hochschule sehen können. Das Ergebnis wird mit hoher Wahrscheinlichkeit sehr interessant sein. Außerdem erhält man somit spannende Einblicke in die Forschung und Projektarbeit. Das Projekt wird so zum ersten Mal durchgeführt. Unsere Namen stehen am Ende hinter dieser Umfrage.

Gibt/Gab es negative Vorkommnisse?
Eigentlich „hätten Adressen kommen sollen“. Da diese allerdings nicht übermittelt wurden, mussten wir operativ arbeiten und hatten für die Adressrecherche einen hohen Aufwand.

Halten Sie regelmäßig ein Meeting ab?
Zunächst hatten wir vereinbart, uns nur nach Bedarf zu treffen. Mittlerweile treffen wir uns aber regelmäßig, da das Projekt einen hohen organisatorischen Aufwand mit sich bringt.

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Baden-württembergisches Kreativcluster als „Bewegungsmelder 2011“ ausgezeichnet

Das vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg über den EFRE-Fonds geförderte Cluster Kreativwirtschaft Baden-Württemberg hat in Berlin den Preis „Bewegungsmelder 2011“ erhalten. Mit dieser Auszeichnung honoriert die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung 16 Projekte in Deutschland, die in ihrem jeweiligen Bundesland besondere Impulse in der Kultur- und Kreativwirtschaft setzen.
Das Cluster Kreativwirtschaft berät Start-ups und Jungunternehmen zu Förderangeboten, informiert über wichtige Branchentrends und vernetzt Akteure, Initiativen und Verbände im ganzen Land. Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid gratuliert der noch jungen Initiative zu dieser Auszeichnung.

Das IKW übernimmt im Cluster Kreativwirtschaft den Part der Forschung und Entwicklung. Mit dem entwickelten Trendbarometer soll eine jährliche Erhebung zur Einschätzungen der Unternehmen der Kreativwirtschaft bezüglich der von ihnen erwarteten Entwicklungstrends durchgeführt werden.
Die Ergebnisse liefern einerseits für Unternehmen der Kreativwirtschaft eine wichtige Informationsbasis für eigene strategische Entscheidungen. Andererseits liefert das Trendbarometer wichtige Impulse für die Arbeiten im landesweiten Netzwerk der Kultur-, Kreativ- und IT-Wirtschaft in Baden-Württemberg.

Weiterführende Links:
www.kreativcluster-bw.de

Über die Auszeichnung „Bewegungsmelder 2011“
Im Rahmen der Jahreskonferenz 2011 der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung werden erstmalig 16 Initiativen unter dem Titel „Bewegungsmelder 2011– Initiativen, die bewegen“ ausgezeichnet und einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Die Wirtschafts- und/ oder Kultusministerien des jeweiligen Bundeslandes nominierten für diese Ehrung Initiativen, welche sich in ihrem Bundesland besonders um die Kultur- und Kreativwirtschaft verdient gemacht haben. Entscheidend für die Auswahl waren Kriterien wie Eigeninitiative, Netzwerkbildung, Öffentlichkeitsarbeit, privatwirtschaftlicher Fokus und Innovationskraft.

 

In Medias Res: Thema Verlage

Der monatlich veröffentlichte Newsletter „in medias res“ der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart widmet seine aktuelle Ausgabe dem Thema Verlage.

Neben einem Interview-Auszug mit Verleger Dr. Albrecht Hauff (Thieme Verlagsgruppe) über die Zukunft der Verlage, gibt es aktuelle Termine, einen Kurzbericht über das Coworking0711 sowie weiteres zur Verlagsbranche.

Einfach mal einen Blick in die Online-Ausgabe werfen.

 

Aktuelle Trendumfrage: „Kreativwirtschaft Baden-Württemberg 2012“

Die Kreativwirtschaft ist in Baden-Württemberg mit rund 210.000 Beschäftigten eine der führenden Branchen, zu der allerdings nur wenige Strategiestudien und Zukunftsprognosen verfügbar sind. Hier setzt eine aktuelle Trendumfrage an, die im Rahmen der landesweiten Initiative „Cluster Kreativwirtschaft Baden-Württemberg“ an der Hochschule der Medien (HdM) in Zusammenarbeit mit der MFG Innovationsagentur für IT und Medien durchgeführt wird.

Die Befragung läuft noch bis zum 30.11.2011 und ist unter folgendem Link aufrufbar:

http://bit.ly/trendbarometer_2012.

Das Ausfüllen des Online-Fragebogens dauert ca. 15 Minuten. Bei Interesse erhalten die Teilnehmer eine Ergebniszusammenfassung direkt per E-Mail.

Ziel der jährlichen Erhebung ist es, Einschätzungen der Unternehmen der Kreativwirtschaft bezüglich der von ihnen erwarteten Entwicklungstrends zu erheben.  Die Ergebnisse liefern einerseits für Unternehmen der Kreativwirtschaft eine wichtige Informationsbasis für eigene strategische Entscheidungen. Andererseits liefert das Trendbarometer wichtige Impulse für die Arbeiten im landesweiten Netzwerk der Kultur-, Kreativ- und IT-Wirtschaft in Baden-Württemberg.

 

Radio der Zukunft

Der Hörfunk ist hinsichtlich Kundenakzeptanz und Marktdurchdringung das Schlusslicht der Digitalisierung in Deutschland. Obwohl bereits vor 20 Jahren im Rahmen von DAB initiiert, zählt es nach Buch, Zeitung und TV zu den letzten der klassischen Medien, das sich umfangreichen Innovationsprozessen im Sinne der Digitalisierung unterziehen muss.

Im Fokus der ersten Einführung des digitalen Hörfunkstandards DAB stand die Radioübertragung in CD Qualität. Das Argument des gesteigerten Hörgenuss hat bei den Kunden jedoch wenig gezogen, DAB konnte bis dato nur etwa 500.000 Haushalte/Empfänger für sich gewinnen. Das analoge UKW-Netz blieb der de-facto Standard für die Hörfunkübertragung.

Heute, rund 20 Jahre später, sind die Anforderungen an die Bedürfnisbefriedigung moderner Nutzungsprofile deutlich gestiegen. Mobile wie auch stationäre Information und Unterhaltung sind geprägt durch das Web 2.0, Digital-TV, unzählige Endgeräte und vielfältige Zugangspunkte. Zudem sind Funktionen für Interaktion, Personalisierung und Sozialisierung von wachsender Bedeutung.

Mit Inbetriebnahme des DAB+ Standards zum 1. August 2011, ist ein erneuter Anlauf zur flächendeckenden, digitalen Erneuerung des Radios in Deutschland gestartet. Laut Branche bedarf es für die Etablierung von DAB+ in Deutschland etwa 15 Mio. Nutzer. Hinter dem Vorhaben stehen vor allem die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten. Die Süddeutsche Zeitung betitelt die Einführung des zwar digitalen aber klassisch, rein auf Empfang beschränkten, DAB+ als „Beleidigung der technischen Intelligenz“. Sie spricht, unter Berufung auf Branchenkreise, sowie aus Kundensicht, dem Standard DAB+ damit die Zukunftsfähigkeit ab und verweist auf die Potenziale mobiler Internettechnologien.

Folgerichtig konkurriert DAB+ mit weiteren Kundenoptionen für digitalen Hörfunk im deutschen und europäischen Markt. Dazu zählen vor allem Mobilfunkstandards wie UMTS (3G) und LTE (4G) sowie mobile, internetfähige Endgeräte wie Smart­phones und Tablets. Sie ermöglichen bereits heute einen weitestgehend flächendeckenden digitalen Empfang. Dabei bieten sie Nutzern Radio via Streaming, Einzelabruf von Sendungen und Podcasts wie auch sonst Zugriff auf das Internet. Gleiche Funktionen stehen den Kunden auch per flächendeckenden W-LAN Angeboten zur Verfügung. Die internetbasierten Übertragungstechnologien unterliegen jedoch noch deutlichen Kapazitätsgrenzen in der Versorgung hunderttausender, mobiler, gleichzeitiger Nutzer.